Käse

Die klassischen Mischungen

Jede Region der Schweiz hat ihre eigene Mischung, und jede hat einen Grund.

1 Min. LesezeitAktualisiert am 24. September 2026

Die Mischungen im Überblick

NameKäseVerhältnisCharakter
Moitié-moitiéGruyère, Vacherin Fribourgeois1 zu 1Cremig, ausgewogen, der Klassiker aus Freiburg
NeuchâteloiseGruyère, Emmentaler1 zu 1Milder, fadenziehender
InnerschweizerGruyère, Emmentaler, Sbrinz2 zu 2 zu 1Kräftig, salzig
AppenzellerAppenzeller, Gruyère oder Vacherin2 zu 1Würzig bis scharf
Fondue VaudoiseNur Gruyère1Sehr kräftig, braucht Erfahrung mit der Temperatur

Warum moitié-moitié am sichersten ist

Vacherin Fribourgeois schmilzt bei niedriger Temperatur und bindet hervorragend. Gruyère bringt Geschmack. Zusammen ergeben sie eine Masse, die auch bei etwas zu viel Hitze glatt bleibt. Wer zum ersten Mal Fondue macht, fährt damit am besten.

Der Wein dazu

Ein trockener, säurebetonter Weißwein: Fendant aus dem Wallis, sonst ein Chasselas, Silvaner oder trockener Riesling. Die Säure ist kein Geschmacksdetail, sondern die Voraussetzung für die Bindung. Ein weicher, restsüßer Wein lässt den Käse eher klumpen.

Regionale Zusätze

  • Knoblauch: in fast jeder Variante, der Topf wird damit ausgerieben.
  • Kirsch: ein Schnapsglas, in Stärke angerührt, am Ende.
  • Muskat und Pfeffer: sparsam, erst nach dem Schmelzen.
  • Tomaten oder Pilze: in einzelnen Regionen, kein Bestandteil der Klassiker.